Ergonomie

Ergonomie

Ergonomie

Ergo¬≠no¬≠mie besch√§f¬≠tigt sich mit der Gesetz¬≠m√§¬≠√üig¬≠keit mensch¬≠li¬≠cher bzw. auto¬≠ma¬≠ti¬≠sier¬≠ter Arbeit. Dabei ist das Ziel der Ergo¬≠no¬≠mie, die Arbeits¬≠be¬≠din¬≠gun¬≠gen und den Arbeits¬≠ab¬≠lauf zu opti¬≠mie¬≠ren, um in qua¬≠li¬≠ta¬≠ti¬≠ver genau¬≠so wie in √∂ko¬≠no¬≠mi¬≠scher Hin¬≠sicht bes¬≠te Arbeits¬≠er¬≠geb¬≠nis¬≠se zu erzie¬≠len, ohne den arbei¬≠ten¬≠den Men¬≠schen zu √ľber¬≠las¬≠ten oder gar zu sch√§¬≠di¬≠gen. Und das selbst¬≠ver¬≠st√§nd¬≠lich bei jah¬≠re¬≠lan¬≠ger Aus¬≠√ľbung der T√§tig¬≠kei¬≠ten, da ein Pro¬≠duk¬≠ti¬≠ons¬≠un¬≠ter¬≠neh¬≠men in erheb¬≠li¬≠chem Ma√üe auch von der Erfah¬≠rung und √úbung der Mit¬≠ar¬≠bei¬≠ter lebt.

Der Schnitt¬≠stel¬≠le zwi¬≠schen Mensch und Arbeits¬≠platz, also der Werk¬≠bank, den Werk¬≠zeu¬≠gen, dem Mate¬≠ri¬≠al etc. geh√∂rt dabei eben¬≠so unse¬≠re Auf¬≠merk¬≠sam¬≠keit, wie der Art der Arbeitsausf√ľhrung.

Analyseverfahren MTM

Um einen Arbeits¬≠platz in ergo¬≠no¬≠mi¬≠scher und arbeits¬≠wis¬≠sen¬≠schaft¬≠li¬≠cher Hin¬≠sicht zu ana¬≠ly¬≠sie¬≠ren und zu opti¬≠mie¬≠ren, gibt es viel¬≠f√§l¬≠ti¬≠ge Ver¬≠fah¬≠ren und Metho¬≠den. So k√∂n¬≠nen wir bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se das MTM-Ver¬≠fah¬≠ren (Methods Time Mea¬≠su¬≠re¬≠ment) anwen¬≠den. Die¬≠ses Ver¬≠fah¬≠ren ist schon rela¬≠tiv alt, wur¬≠de aber √ľber die Zeit st√§n¬≠dig den aktu¬≠el¬≠len Anfor¬≠de¬≠run¬≠gen ange¬≠passt. Es ist ein soge¬≠nann¬≠tes ‚ÄěVer¬≠fah¬≠ren vor¬≠be¬≠stimm¬≠ter Zei¬≠ten‚Äú und  bie¬≠tet damit die M√∂g¬≠lich¬≠keit, Arbeits¬≠pl√§t¬≠ze noch in einer sehr fr√ľ¬≠hen Pro¬≠jekt¬≠pha¬≠se zu pla¬≠nen und zu opti¬≠mie¬≠ren, n√§m¬≠lich bevor sie √ľber¬≠haupt gebaut werden.

Arbeitsplatzgestaltung

Ein wich¬≠ti¬≠ger Gesichts¬≠punkt bei der Arbeits¬≠platz¬≠ge¬≠stal¬≠tung ist die Arbeits¬≠si¬≠cher¬≠heit f√ľr den Men¬≠schen. Ihr muss nicht nur auf Grund recht¬≠li¬≠cher Rah¬≠men¬≠be¬≠din¬≠gun¬≠gen ein hohes Ma√ü an Auf¬≠merk¬≠sam¬≠keit geschenkt wer¬≠den. Ein erfolg¬≠rei¬≠ches Unter¬≠neh¬≠men ist unmit¬≠tel¬≠bar von der Moti¬≠va¬≠ti¬≠on und Gesund¬≠heit sei¬≠ner Mit¬≠ar¬≠bei¬≠ter abh√§n¬≠gig. Dar¬≠√ľber hin¬≠aus sind wir der Ansicht, dass gesund¬≠heits¬≠f√∂r¬≠dern¬≠de Arbeits¬≠be¬≠din¬≠gun¬≠gen auch ein Gebot der Fair¬≠ness im Umgang von Arbeit¬≠ge¬≠ber und Arbeit¬≠neh¬≠mer mit¬≠ein¬≠an¬≠der sind.
Aber rich¬≠ti¬≠ge Arbeits¬≠platz¬≠ge¬≠stal¬≠tung ist noch viel mehr, als nur eine Ma√ü¬≠nah¬≠me zur Gesund¬≠erhal¬≠tung ‚Äď sie ist die grund¬≠le¬≠gen¬≠de Vor¬≠aus¬≠set¬≠zung f√ľr effi¬≠zi¬≠en¬≠tes Arbei¬≠ten und damit einen wirt¬≠schaft¬≠li¬≠chen Pro¬≠duk¬≠ti¬≠ons¬≠pro¬≠zess. Inso¬≠fern ist auch die Fra¬≠ge nach der Wirt¬≠schaft¬≠lich¬≠keit in vie¬≠len F√§l¬≠len schnell beantwortet.