fastplan GmbH - Fabrik- & Logistikplanung

Werkstrukturplanung

apt Bosch BSW Coca Cola Cofresco DB Diehl Doppelmayr Dormakaba Dr Hahn GMH Harting HBOD Helmut BEYERS Hitachi Hydro IMA Imerys Jungheinrich Lutz Muehlhause Müller Martini profiltech QIAGEN Quarzwerke Rheinmetall sag Solventum Stadtwerke Bo THW Vahle Viega Wiemann Wittenstein
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fastplan GmbH - Fabrik- & Logistikplanung

Werkstrukturplanung

Wesentliches Ziel einer guten Werkstrukturplanung bzw. Masterplanung ist es, Potentiale kurzfristig auszuschöpfen, ohne mittel- und langfristige Entwicklungstendenzen zu behindern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine fundierte Analyse der Produktionsprozesse, der Fertigungsorganisation und Produktionssteuerung, der Flächennutzung und der Materialflüsse unerlässlich.

Masterplanung

Basierend auf diesem soliden Fundament wird die Masterplanung des Werkes „von innen nach außen“ erarbeitet, um optimale Randbedingungen für Produktion und Logistik zu schaffen. Dabei hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, auch eine sogenannte Idealplanung durchzuführen, um nicht zu früh im Projektverlauf die vielfältigen individuellen Restriktionen zu berücksichtigen und so möglicherweise gute Lösungen zu übersehen.

Werkserweiterung

Häufig ist der Auslöser für eine Masterplanung der Wunsch nach einer Werkserweiterung. Dabei geht der Blick nicht selten zehn oder mehr Jahre nach vorne. Aber wer kann heute schon verlässlich sagen, welche Produkte mit welchen Prozessen er in fünf, geschweige denn in zehn Jahren produzieren wird? Deshalb ist Flexibilität ein – vielleicht sogar das entscheidende – Kriterium, an dem eine gute Werkstrukturplanung gemessen werden muss.

Flexibilität

Unsere Aufgabe als Fabrikplaner ist es, gemeinsam mit Ihnen die sinnvolle Balance von Investition und Flexibilität herauszuarbeiten und in der Werkstrukturplanung geschickt zu berücksichtigen. Nur ein hohes Maß an Flexibilität in der Masterplanung ermöglicht auch eine stufenweise Veränderung der Fabrik, die sich den Entwicklungstendenzen der Märkte anpassen kann. Natürlich kostet Flexibilität auch Geld.

Manchmal ist es sehr einfach möglich, in der Planungsphase bestimmte Aspekte einer späteren Werkserweiterung zu berücksichtigen, die sich dann noch verhältnismäßig günstig umsetzen lassen. Sollte dies nicht so einfach sein, schlagen wir Ihnen geeignete Maßnahmen vor, wie Sie dennoch ein ausreichendes Maß an Flexibilität für die Zukunft gewinnen. Denn als Ihr Sparringspartner ist es an uns, neue Impulse zu geben und diese in der Masterplanung zu berücksichtigen.

FAQ

Häufige Fragen zur Werkstrukturplanung

Was bedeutet es, von „innen nach außen“ zu planen?

Bei der Fabrikplanung von „innen nach außen“ orientiert man sich zunächst an den notwendigen Funktionalitäten einer Fabrik. Diesen Funktionen ordnet man die äußere Gestalt unter, es wird auch von „form follows function“ gesprochen. Im übertragenen Sinn kann man darunter auch eine Idealplanung verstehen, bei der man zunächst ganz bewusst Restriktionen und Einschränkungen ausblendet, um eventuelle gute Ideen nicht zu früh zu verwerfen.

Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie zwar kurzfristige Potentiale einer Fabrik ausschöpft, ohne jedoch mittel- und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten zu behindern oder auszuschließen. Damit verbunden ist immer auch ein sinnvolles Maß an Flexibilität, das man einer Fabrik bei der Planung mitgeben sollte.

Dazu gibt es verschiedene Ansätze. Am wichtigsten ist es, nicht zu früh im Planungsprozess zu viele Restriktionen zu berücksichtigen. Flexibilität kann sich an vielen Stellen zeigen: Flexible Systeme zur (Um-)Nutzung einer Halle, geschickte Anordnung von fixen Funktionsbereichen, Möglichkeiten zur Nachrüstung einer Bekranung, modulare Haustechniksysteme etc.

Die pauschale Antwort auf diese Frage ist wohl „so bald wie möglich“. Denn der erste Schritt in jedem Fabrikplanungsprojekt ist die Aufnahme des IST-Zustands und die Definition eines Zielbildes. Durch den Fabrikplaner wird die innerbetriebliche Kompetenz genutzt und mit unverstelltem Blick von außen ergänzt. Das schafft die Grundlage für neue Ideen und Ansätze.

Offiziell gibt es keine Leistungsphasen wie bei den Architekten in der HOAI. Allerdings hat fastplan ein Leistungsphasenmodell für unterschiedliche Leistungsbilder der Fabrikplanung entwickelt. Danach kann man folgende Leistungsphasen (LP) beispielsweise bei einer „klassischen“ Werkentwicklungsplanung unterscheiden:

LP 1: Zieldefinition

LP 2: Grundlagenermittlung

LP 3: Analysephase

LP 4: Konzepterstellung

LP 5: Grobplanung

LP 6: Feinplanung

LP 7: Realisierungsvorbereitung

LP 8: Realisierungsbegleitung bis Hochlauf der Fabrik

LP 9: Projektabschluss

Natürlich ist es naheliegend, bei einem Neubauvorhaben als erstes einen Architekten anzusprechen. Dieser plant schließlich ein Gebäude nach den Vorstellungen und Wünschen des Bauherrn. Gemäß der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) teilt sich die Leistung eines Architekten auf neun sog. Leistungsphasen auf. Eine Leistungsphase 0 ist nicht enthalten. Die erste Leistungsphase gemäß HOAI ist die „Grundlagenermittlung“. Vor der Grundlagenermittlung ist es jedoch wichtig, die Ziele, Wünsche und Notwendigkeiten des Bauherrn abzufragen. Das ist allerdings eine klassische Leistung des Fabrikplaners, der genau dies im Rahmen einer Werkentwicklungsplanung in den Leistungsphasen 1 – 4 (siehe Leistungsphasenmodell von fastplan) sehr ausführlich und mit dem Blick von innen auf die Fabrik macht.

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Gute Strukturen brauchen eine solide Planung – das gilt für Fabriken ebenso wie für unsere Webseite. Wir arbeiten derzeit am Feinschliff dieser Seite.Gerne besprechen wir Ihr Anliegen aber schon heute persönlich.