Apropos

Investitionsplanung

Dilemma der erstgenannten Zahl

Stand: Mai 2018


Taumelt dann die Kugel springend und kreisend ihrem endgültigen Ziel - einem Fach im Rund des Kessels - zu, zuckt der Arm des Spielers unwillkürlich in der Absicht, seine Voraussage der nun hereinbrechenden Realität anzupassen. Aber – rien ne va plus.

Ganz ähnlich verhält es sich bei der Abschätzung von Investitionssummen für anstehende Projekte. Auch hier wird nach einer überschaubaren Zeit der Planung (eher kürzer als länger) die Festlegung auf eine zu erwartende Summe verlangt. Wohl häufig mit dem motivierenden Zusatz versehen, man wolle ja zunächst nur eine Trendaussage. Nun hat die Angabe von „Rot“ oder „Schwarz“ noch keinen Entscheidungsträger dazu veranlassen können, seiner Amtsbezeichnung gerecht zu werden – weshalb konkrete Zahlen gefragt sind.

Hier sollte allerdings der Unterschied zum Roulette ansetzen: Ein „rien ne va plus“ darf es in einer zu frühen Projektphase nicht geben, da dies nur zu einer übertriebenen Sicherheitsstrategie (= Einplanung von genügend Luft) führen würde. Aber auch beim Roulette steigt die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns nicht mit der Höhe der vorausgesagten Zahl.

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